DIE
NEUHEITEN IM APRIL 2011
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Der April 2011
begann mit einer hochkarätigen
Neuerscheinung - der neuen CD des polnischen Jazz-Trios von
Marcin Wasilewski,
als
Nächstes folgte mit Agoria
eine interessante CD für
"Elektro"-Fans...
weiter ging's in Woche 15 mit der superschönen CD Milchbar
3,
und schließlich hat uns der Osterhase einige Juwelen ins Nest
gelegt, wie z.B.
die CD des Newcomers und Geheimtips Jamie
Woon,
eine neue CD des Deutsch-Argentiniers Federico
Aubele,
eine erstklassige House-CD von Pete
Tong
und eine Collection mit
Coverversionen bekannter Popsongs...
Neu erschienen am 29. April:
der Soundtrack zu Wim Wenders' Film PINA
und die neue Buddha Bar 13 |
Letzte
Aktualisierung : Montag, 19. September 2011
| WASILEWSKI
TRIO : faithful |
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Üblicherweise sind ECM-CDs von innerer
Ruhe und Bedächtigkeit gekennzeichnet – nicht umsonst lautet das
Motto des Labels "the most beautiful sounds next to silence".
Doch selbst wenn man, wie ich, Fan von
sentimentalen und ruhigen Klängen ist, tut manchmal ein wenig Schwung
gut. Da kommt diese CD des polnischen Pianisten Marcin Wasilewski
und seines Trios gerade recht. Denn nach den betörend zarten und
schönen Klavierklängen, die Wasilewski z.B. bei Manu Katchés
CD Neighbourhood beisteuerte, greift er diesmal deutlich heftiger
in die Tasten. Ergebnis ist eine großartig dahinfließende CD, die
außer Eigenkompositionen auch Werke von Ornette Coleman, Paul Bley und
sogar Hanns Eisler präsentiert. Stärkste Stücke sind, meiner Meinung
nach, der gefühlvoll melodische "Song For Swirek" und das
schwärmerische "Ballad Of The Sad Young Men".
Da zeichnet sich ein neuer Bestseller in
den SHIROKKO – Top Ten ab!?
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, April 2011
Wasilewski Trio : Faithful
ECM 2011, Laufzeit 72 Minuten, CD € 19,90
Besetzung: Marcin Wasilewski (Piano), Slawomir Kurkiewicz
(Bass)
und Michal Miskiewicz (Schlagzeug). Sehen Sie Marcin Wasilewski live
mit seiner Version von Prince's Diamonds And Pearls:
http://www.youtube.com/watch?v=kNCzrUBt1CA&feature=related |

Wasilewski Trio : Faithful
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Diese
CD
finden Sie auch in unserem Webshop |
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| MILCHBAR
3 |
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| Seaside Season 3 .
Compiled by Blank & Jones
Nach dem großen Erfolg mit Milchbar 1
und 2
legen Blank & Jones eine neue Folge für die Milchbar auf Norderney
vor – und ich sage es gleich: sie ist noch besser geworden.
Streckenweise könnte diese Compilation sogar von mir selbst sein, immerhin
sind einige meiner All Time Favourites hier zu
finden.
Allerdings: auf die Idee, einen Titel von Nena
einzubauen, wäre ich nie im Leben gekommen. Wenn ein DJ solche Titel einbaut, frage
ich mich nicht nur "wie kommt er denn darauf" sondern auch
"wie kommt er aus der Nummer wieder raus"?
Blank & Jones
gelingt dies mit einiger Phantasie, denn das wundervolle Saxophonsolo am
Ende von Nenas Laß mich dein Pirat sein mündet in Ambrosia, den Opener
von Hotel Costes 3, einer der richtungsweisendsten CDs des gesamten
Lounge-Genres.
Ein überraschender und dennoch überraschend stimmiger
Effekt!
Halten wir uns aber nicht an Details auf. Was
da von der ersten Sekunde an Wärme aus den Lautsprechern strömt, läßt
uns sehnsüchtig an wohlig warme Sommerabende auf Norderney (oder auch
einer anderen Insel…) denken. So ist dieser Mix wie schon seine
Vorgänger optimal geeignet, um sich von angenehmen Sounds umspülen,
forttreiben zu lassen in die Vorstellung von romantischen und relaxten
Stunden.
Wer die Milchbar-CDs, die Relax-CDs von Blank
& Jones oder auch die CDs des Café del Mar schätzt, kommt an dieser
Compilation nicht vorbei, schon gar nicht bei dem (für die wunderschöne
Aufmachung äußerst moderaten) Preis.
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, April 2011
Milchbar 3
SoundColours 2011, Laufzeit 71 Minuten, CD € 13,00
Tracklisting:
Blank & Jones : From Norderney With Love – Samantha James : Amber Sky –
Cantoma : Out Of Town – Mooi : Sway – Infernal : Serengeti – Nena : Lass
mich dein Pirat sein – A Reminiscent Drive : Ambrosia – Chris Coco : Down To
The Sea – Naomi : Three Stars No Match – Blank & Jones : Miracle Man –
Pochill : Violet Theme – Mike Francis : Bossa per Emilia – Trumpet Man :
When In Spain – Blank & Jones : Pura Vida – Fishtank : The Eighty Eight
– The Pains Of Being Pure At Heart : Higher Than The Stars. |

Milchbar 3
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| JAMIE
WOON : MIRRORWRITING |
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Manche CDs machen einen von der ersten
Sekunde an neugierig. Was ist das für Musik? Ist es Soul, ist es Pop,
ist es ein Singer/Songwriter-Album, oder gar eine Lounge-CD?
Der junge Brite Jamie Woon hat all
diese Genres zu einem ganz eigenen, individuellen Werk gemischt. Dabei
vermeidet er aber jegliches Klischee, bastelt stattdessen einen ruhigen,
ausgeglichenen, teilweise mystisch wirkenden Sound zusammen.
Textbeispiele gefällig? Wenn Jamie Woon singt "I don't need
those car-crash colours", "I've acquired a taste for
silence" und "Darkness fills my heart with calmness",
dann
ist das durchaus programmatisch. Denn seine Musik ist durchzogen von
ruhigen, besinnlichen und nachdenklichen Stimmungen, ohne dabei aber
depressiv zu wirken.
Hinzu kommt die wunderschöne Stimme Woons
– eine Seltenheit im Musikmarkt,
der seit Jahren doch eher von Mädchen und Frauen geprägt ist.
So wage ich die Prognose: Jamie Woon
könnte ein neuer Star werden. Bei uns im Laden, so hoffe ich, wird er
sich bald vom Geheimtip zum Bestseller entwickeln!?
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, April 2011
Jamie Woon : Mirrorwriting
Polydor 2011, Laufzeit 45 Minuten, CD € 19,50
Sehen Sie ein Video von Jamie Woon auf YouTube!

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Jamie Woon : Mirrorwriting
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| federico
aubele : BERLIN 13 |
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Der deutschstämmige Argentinier Federico
Aubele hat scheinbar in Berlin seine dritte Heimat gefunden –
nicht zufällig sang er in einem früheren Song "Barcelona –
Berlin – Buenos Aires".
Nach seinen eher sanftmütig verspielten
CDs "Panamericana" und "Amatoria" ist
Aubele mit dieser CD wieder zu den hinterhältig verschleppten
Dub-Rhythmen zurückgekehrt, die sein Erstlingswerk "Gran Hotel
Buenos Aires" auszeichneten.
Einige Titel singt Aubele selbst, mit dabei ist aber wieder seine
Begleiterin Natalia Clavier sowie die Brasilianerin Karina Zeviani.
Eine sehr schöne CD, die durch ihren unaufdringlichen Sound besticht!
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, April 2011
Federico Aubele : Berlin 13
ESL 2011, Laufzeit 40 Minuten, CD € 16,00 |

Federico Aubele : Berlin 13
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PETE
TONG & RIVA STARR :
FUTURE UNDERGROUND |
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Wer kommt denn auf die Idee, zwei völlig
unterschiedliche House-CDs als Doppelalbum zu veröffentlichen?
Denn der Großraumdisko-taugliche House des Italieners Stefano Miele
alias Riva Starr hat mit Pete Tongs Deep House überhaupt nichts
gemeinsam!
Riva Starr kann man mögen (ich mag seine
Musik nicht) – aber Pete Tong muß man mögen. Er hat aus 16
Titeln einen sehr flüssigen Mix zusammengestellt, der schon mit dem
großartigen Opener von Guti & Dubshape voll überzeugen
kann.
Deshalb empfiehlt sich der Kauf dieser Doppel-CD unbedingt!
Wer weiß, vielleicht gefällt Ihnen ja auch Riva Starr (da will ich
nicht zu rechthaberisch sein), oder Sie gewöhnen sich daran. Notfalls
können Sie die CD ja auch verschenken. CD 1 von Pete Tong allerdings
sollten Sie unbedingt behalten!
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, 21. April 2011
Tong & Starr : Future Underground
iTH/Defected 2011, Laufzeit 148 Minuten, 2 CDs € 23,00 |

Tong & Starr : Future Underground
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| AGORIA
: IMPERMANENCE |
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Eine
merkwürdige, unorthodoxe CD, die uns Sebastien Devaud mit
seinem
Projekt Agoria hier präsentiert! Licht und Schatten, Ruhiges und
Nervöses, Simples und Komplexes. Elektronika à la Kalkbrenner wechseln
sich ab mit Mystischem à la Trentemöller. Perkussive Latin Rhythmen
sind hier ebenso zu finden wie dubbige Beats. Eine Sängerin (Kid A)
singt wie Lena Meyer-Landrut auf Drogen. Weil aber mit Souless
Dreamer ein hypnotischer Lounge-Track und mit Speechless ein
gnadenlos guter House (featuring Carl Craig) vertreten sind, dazu noch
einige weitere Preziosen, erhält diese CD von uns das Prädikat:
anhören!!!
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK,
April 2011
Agoria : Impermanence
InFiné 2010, Laufzeit 60 Minuten, CD € 19,90
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Agoria : Impermanence
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Diese
CD
finden Sie auch in unserem Webshop |
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| agoria
: FABRIC 57 |
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Nach der merkwürdigen aber großartigen CD
Impermanence legt Sebastian Devaud alias Agoria ein weiteres
unorthodoxes Werk vor. Der Beginn der CD mit den mystischen Dub-Sounds,
in die Bongorhythmen und Ella Fitzgerald (!) eingebaut wurden, kann mit
seiner trancehaften Wirkung voll überzeugen. Ab Titel 6 wird's dann
aber sehr bunt durcheinandergemischt, mit vielen elektronischen
Spielereien.
So ist Fabric 57, ähnlich wie die CDs von Masomenos, ein
Werk, das man mit voller Konzentration hören und auf sich wirken lassen
sollte. In entsprechender Stimmung ist es dann ein Genuß. Zum
"Nebenbeihören" ist die CD wohl auf Dauer zu anstrengend?
Interessant ist sie aber allemal!
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, April 2011
Agoria : Fabric 57
Fabric Records 2011, Laufzeit 64 Minuten, CD € 19,90 |

Agoria : Fabric 57
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| VINTAGE
LOUNGE |
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Coverversionen alter Popsongs sind
mittlerweile inflationär geworden – und nicht alle sind wirklich gut
oder witzig oder gar innovativ. So auch auf dieser Doppel-CD mit 38
Tracks. Weil aber recht schöne Titel drauf sind (wie z.B. Ben
l'oncle Souls Version von Pink Martinis Sympathique) kann man
die CD dennoch empfehlen.
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, 2011
Vintage Lounge
Wagram 2011, Laufzeit 155 Minuten, 2 CDs € 23,00
Tracklisting:
CD 1:
Ben l'oncle Soul : Sympathique – Nouvelle Vague : Ever Fallen In Love
– Fab Guiro : I Feel Fine – Aloe Blacc : Femme Fatale – Gainsbourg
& Birkin : Melody Nelson Remix – Wax Tailor : Greenfields –
Senor Coconut : Riders On The Storm – JoJo Effect : The Beat Goes On
– Club des Belugas : It Don't Mean A Thing – Nekta : Hot Stuff –
Radio Utopia : Bad – Grand Magneto : Tainted Love – Chromeo : I
Can't Tell You Why – Kharuso : Sexual Healing – Pink Turtle :
Roxanne – Jamie Cullum : High And Dry – Au Revoir Simone : Oh You
Pretty Things – Yael Naim : Flashdance – Maxence Cyrin : Where Is My
Mind.
CD 2:
Emilie Simon : I Wanna Be Your Dog – Mr. President : Love And
Happiness – DJ Disse : Singing In The Rain – Dynamic 4 : What A
Difference A Day Makes – Anne Ducros : Over The Rainbow – Kellylee
Evans : Sinnerman – Sly Johnson : Everybody's Got To Learn Sometimes
– Celsa Mel Gowland : Walk On The Wild Side – Quantic Soul Orchestra
: Feeling Good – Belleruche : Mirror In The Bathroom – Black Mighty
Wax : Psycho Killer – Nekta : Marcia Bella – Ben From Corduroy : All
You Need Is Love – Lilly Wood : Les Artistes – Jil Is Lucky : What's
Up – Cocoon : I Chase The Devil – Makoto Miura : L'ecume des jours
– Flunk : Karma Police – Norah Jones : I Walk The Line. |

Vintage Lounge
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| BUDDHA
BAR 13 |
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Auf und
nieder - immer wieder! Ich kenne keinen DJ, bei dem Licht und Schatten
derart nah beieinander liegen wie bei DJ Ravin. Großartige CDs
und eher mittelmäßige Werke wechseln sich beständig ab.
Zu Buddha Bar 12 ist mir im vergangenen Jahr "nichts
eingefallen". Gar so schlimm ist es diesmal nicht, denn die neueste
Folge der Kultserie macht einen deutlich besseren Eindruck! Sie beginnt
mit einer Hommage an "Mr. V" - damit ist keineswegs der
Houseproduzent Victor Font alias Mr. V. gemeint, sondern der im Oktober
2010 verstorbene Chef der Buddha Bar, Raymond Visan.
Dementsprechend ist der erste musikalische Block von Buddha Bar 13 auch
sehr nachdenklich und etwas rührselig ausgefallen. Erst mit den
Stücken von Waldecks Sängerin Zeebee und mit Ian Mackenzie
& Jojo Effect wird's etwas fröhlicher.
Es folgen ein paar typische Lounge-Tracks, ehe die CD 1 mit
orientalischen und osteuropäischen Titeln ausklingt. Ganz ehrlich: mein
Fall ist das nicht.
Aber weil diese Compilation doch relativ homogen klingt und auch wieder
an die früheren Buddha-Bar-CDs anknüpft, sind wir doch mit diesem Werk
einigermaßen zufrieden.
Was auf CD 2 leider nicht zutrifft. Denn was hier an House-Titeln
geboten wird, ist doch meilenweit entfernt von der Art House, die wir
bevorzugen. Für eine Party mag es (bei entsprechender Stimmung)
genügen, zum genußvollen Hören sind mir die meisten Titel viel zu
oberflächlich. Offenbar hat der Verfasser des Booklets beim Schreiben
die CD angehört und bei Titel 2 vor Schreck gleich die Namen falsch
geschrieben und sich bei Titel 14 gleich um 10 Jahre verrechnet?
Da tun mir Blank & Jones richtig leid, deren Titel
"Quedate" eingezwängt wurde in einen Mix aus vordergründigen
und aufdringlichen Sounds.
Weil jede Musik ihre wahre Wirkung aber erst in entsprechender Situation
entfaltet,
will ich Ihrer Entscheidung nicht vorgreifen. Wer weiß, vielleicht
finden Sie das hier gebotene ja durchaus ansprechend???
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, 29.
April 2011
Buddha
Bar 13
George V. Records 2011, Laufzeit 143 Minuten, 2 CDs € 39,90
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Buddha Bar 13
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| PINA
ORIGINAL SOUNDTRACK |
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Pina.
Original Soundtrack
Wenders Music 2011, CD € 19,50
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Soundtrack Pina
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und Zusammenstellung Gerhard Ruehl. Design: buero ruehl
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| TEXT
VERDANA |
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| Text
Georgia |
Text
Verdana
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